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Shaolin QiGong

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Was ist Shaolin QiGong

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Shaolin QiGong hat seine Wurzeln im Herzen der Chinesischen Medizin, Kultur und Kampfkunst. Seit eineinhalb tausend Jahren blieben die Formen von Yijinjing QiGong ein streng gehütetes Geheimnis des Shaolin Tempels in der Provinz Henan, im Norden Chinas.

 

Der Legende nach gehen die Übungen auf den indischen Mönch Bodhi Dharma zurück, der bei seiner Ankunft im Tempel von Shaolin die studierenden und meditierenden Mönche in einem körperlich schwächlichen Zustand vorfand. Er entwickelte deshalb körperliche Ertüchtigungsübungen die an Formen des indischen Yoga erinnern und verschmolz diese mit Chinesischen Gesundheitsübungen, sowie aus seinen Beobachtungen der natürlichen Bewegungen wild lebender Tiere. Daraus entstanden unter anderem die Übungsformen des Yijinjing QiGong, BaduanJing, "Lohan" QiGong, sowie sowie viele Übungsformen der Kampfkünste.

„Yi-Jin-Jing“ bedeutet: "Methode (Jing) zur Transformation (Yi) von Muskeln, Bändern und Sehnen (Jin) ". Erst in den letzten Jahrzehnten zeigte auch der Westen großes Interesse an den tradierten asiatischen Weisheiten und Künsten Chinas, was letztlich auch die Mönche von Shaolin auf die Showbühnen der Welt führte.

Shaolin QiGong ist die Bezeichnung für einzigartige QiGong Formen, die energetisierende Übungen beinhalten. Neben Lohan QiGong, BaduanJing (die "8 Brokate Übungen") gehören die Übungen des Yi-jin-jing QiGong zu den wirkungsvollen Grundlagen für körperliches und geistiges Wohlbefinden aus dem Tempel von Shaolin.

Shaolin Yi-Jin-Jing Qigong besteht im Wesentlichen aus den 12 traditionellen Übungen und dienen der Stärkung unserer gesamten körperlichen wie geistigen Konstitution. Atemkontrolle, mentale Konzentration und Stillwerden des Geistes beinhalten dabei eine notwendige Voraussetzung für die Erhaltung des inneren wie äußeren Gleichgewichts.

Das physische Ziel im Yi-Jin-Jing QiGong besteht vorerst darin, die Muskelfasern und den Muskeltonus durch das Wechselspiel von Anspannung und Entspannung zu trainieren und zu regulieren, wobei unweigerlich der Fluss des Qi entlang der Meridiane beeinflusst wird.

Durch die allgemein stärkende Wirkung sind die Übungen bei chinesischen Ärzten besonders beliebt, stehen sie doch in Einklang mit den Grundsätzen der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM).

BaJin´s“ und „Öffnen der Energietore

Bajin´s sind kräftigende vorbereitende Übungen zum Dehnen und Strecken von Muskel, Bänder und Sehnen, zur Kräftigung des Stütz- und Bewegungsapparates, sowie zur Stärkung der Brust- und Schultermuskulatur.

Beim „Öffnen der Energietore“ sind vorwiegend alle Gelenke, Becken, Wirbelsäule, etc. angesprochen, diese zu mobilisieren und die Durchlässigkeit des Energieflusses durch die Leitbahnen (Meridiane) zu unterstützen.

Diese Übungen können überall und zu jederzeit ausgeführt werden um körperlichen Disharmonien entgegenzuwirken, bzw. spezifische Körperregionen anzusprechen.
Beide ÜbungsFormen sind  mit den YiJinJing Übungen immer Teil des Shaolin QiGong Unterrichtes.

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